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Kroatien

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Trogir

Trogir ist vor allem für seine historische Altstadt bekannt, die seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Entfernung vom Flughafen Split nach Trogir beträgt lediglich etwa 5 bis 6 Kilometer. Somit ist die historische Stadt bequem und schnell vom Flughafen aus zu erreichen.
Trogir diente zudem als Filmkulisse für zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen. Dazu zählen unter anderem Winnetou – 3. Teil, Jack Holborn, Game of Thrones sowie die Doctor Who-Folge „Vampire in Venedig“.

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von Trogir nach Dubrovnik

mit Ansteuerung Solta – Vis – Korcula – Mljet

Vercharterer: Angelina Yachtcharter Trogir Schiff: Katamaran Bali Catspace -SEA OFFICE- Charteragentur: Charter-Pool

Samstag, 26.September

Die Schiffsübernahme verlief zunächst ohne größere Schwierigkeiten. Allerdings stand an diesem Tag ein großer Crewwechsel in der gesamten Charterflotte an. Insgesamt mussten rund 55 Schiffe für die neu anreisenden Crews vorbereitet und übergeben werde. Entsprechend herrschte in der Marina reger Betrieb.

Skipper und Co-Skipper mussten deshalb zunächst vor Ort bleiben, um die Übergabe unseres Schiffes und die notwendigen Formalitäten zu erledigen. Der Rest der Crew machte sich derweil schon einmal auf den Weg zum Einkaufen.

Die eigentliche Übernahme verlief dann erfreulich schnell. Allerdings zeigte sich dabei ein kleines Problem, das wir so nicht eingeplant hatten: Die Gefrierkombination an Bord befand sich bereits in ihren letzten Zügen. Eine Lösung musste also möglichst schnell gefunden werden.

Und tatsächlich ging alles schneller als erwartet. Als wir am späten Abend von unserem Abendessen zurückkamen, stand die neue Gefrierkombination bereits auf unserem Schiff. Am nächsten Vormittag wurde sie direkt an Bord eingebaut.

 

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Sonntag, 27. September

Insel Solta

Die Insel Solta liegt ca. 20 km von Split entfernt. Eine Insel mit traumhaften Buchten und Stränden

Bei mäßigem Wind nehmen wir Kurs auf unseren ersten Tagesabschnitt. Der Törn beginnt ruhig und entspannt, genau so, wie man sich den ersten Tag an Bord wünscht.
Schließlich finden wir an der Westseite von Šolta einen geeigneten Platz in einer langgezogenen Bucht. Entlang des Ufers liegen zahlreiche Muringbojen, die den verschiedenen Konobas zugeordnet sind. Hier wird im Zweierpäckchen festgemacht – jeweils zwei Boote teilen sich eine Muringboje.
Beim Anlegen bekommen wir tatkräftige Unterstützung vom Marinero der Konoba Šišmiš, der uns routiniert beim Festmachen hilft.
Die Konoba Šišmiš entpuppt sich als eher gehobenes Restaurant. Die Preise sind zwar entsprechend ambitioniert, dafür ist die Speisekarte ausgezeichnet und das Essen lässt kaum Wünsche offen. Vor allem aber werden wir mit einem fantastischen Blick über die Bucht belohnt.

Koordinaten 43° 23,651′ N 16° 12,725′ E

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Montag, 28, September

Vis – das „Gibraltar der Adria“

Mit ihren knapp 90 Quadratkilometern ist Vis zwar nicht besonders groß, doch ihre abgeschiedene Lage und ihre bewegte Geschichte machen sie zu einer der interessantesten Inseln Dalmatiens.

Aufgrund ihrer strategischen Lage wurde die Insel über Jahrhunderte militärisch genutzt. Ihre Bedeutung war so groß, dass Vis zeitweise den Beinamen „Gibraltar der Adria“ erhielt.Besonders während der Zeit Jugoslawiens wurde die Insel zu einer streng abgeschirmten Militärfestung. Vis galt als „verbotene Insel“ – Ausländern war die Einreise über Jahrzehnte untersagt. Große Teile der Insel waren militärisches Sperrgebiet. Unter der Oberfläche entstand ein weit verzweigtes System aus Tunneln und unterirdischen Anlagen, während an der Küste und auf den Höhen zahlreiche Bunker, Geschützstellungen, Beobachtungsposten und Kasernen errichtet wurden.

Nach etwa 20 Seemeilen erreichen wir die Insel Vis.                         Die Ansteuerung auf die Stadt Vis ist beeindruckend, doch um diese Jahreszeit sind sowohl der Stadthafen als auch die Marina bereits gut gefüllt. Für uns heißt es daher: weitersuchen nach einem freien Platz. Schließlich machen wir an einer Muringboje fest. Mit 85 Euro für die Nacht ist der Liegeplatz zwar nicht ganz günstig, aber dafür liegt die Yacht sicher und ruhig in der Bucht. Am nächsten Morgen lassen wir den Bordfrühstückstisch einmal ausfallen und gehen an Land. Direkt am Wasser entdecken wir einen besonders schönen Platz zum Frühstücken. Die Lage könnte kaum besser sein: das Meer unmittelbar vor uns, die Boote in der Bucht und die ersten Sonnenstrahlen, die den neuen Törntag einläuten.

Koordinaten 43° 03′ 00″ N, 16° 11′ 00″ E

Dienstag, 29. September

Insel Korcula

Der berühmte Weltreisende und Kaufmann soll hier um das Jahr 1254 geboren worden sein. Zumindest erzählt man es sich auf Korčula mit großer Überzeugung. In der Altstadt wird sogar ein Gebäude als sein Geburtshaus bezeichnet. Für die Bewohner der Insel gehört Marco Polo ganz selbstverständlich zur Geschichte ihrer Heimat. Ganz so eindeutig ist die Geschichte allerdings nicht. Historiker sind sich bis heute nicht darüber einig, wo Marco Polo tatsächlich geboren wurde. Während Korčula die Geburtsstadt für sich beansprucht, gehen viele Historiker davon aus, dass Marco Polo in Venedig geboren wurde.

Nach rund 25 Seemeilen erreichten wir unser Tagesziel: die wunderschöne Bucht Sveti Luka. Nach dem Schlag über die Adria war die geschützte Bucht genau der richtige Ort, um den Törn-Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Wir hatten Glück und konnten an einer Muringboje festmachen. Und diesmal gab es noch eine kleine, aber durchaus erfreuliche Überraschung: Die Muring war kostenlos. Nach den teilweise doch recht stattlichen Gebühren in anderen Buchten und Häfen war das eine angenehme Abwechslung.

Koordinaten 42° 58,336′ N  16° 40,524′ E

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korcula bucht
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Mittwoch 30. September

Insel Korcula / Marina Korkyra

Marina Gebühren 225 Euro

Am Abend machten wir uns auf den Weg zur Konoba Skalinada in Vela Luka. Nach einigen Tagen an Bord war der Besuch in einer typisch dalmatinischen Konoba eine willkommene Abwechslung zur Bordküche. Und wir wurden nicht enttäuscht: Der Mixed Teller und die Ćevapčići waren sowohl beim Geschmack als auch bei der Portionsgröße überwältigend. Deftige dalmatinische Küche, große Teller und dazu ein kühles Getränk – genau die Art von Abend, die nach einem Tag im Hafen perfekt zu einem Törn gehört.

Donnerstag 1. Oktober

Marina Korkyra / U. Luka

Ankern in der Bucht Nördlich von Korcula /Ausläufer vom Festland.

Koordinaten 43° 1,711′ N / 17° 1,531′ E

Freitag 2. Oktober

 U. Luka / Badija

Östlich von Korčula liegt Badija, die größte der 19 Inseln des Archipels Škoji. Zwischen der Insel Korčula und der Halbinsel Pelješac gelegen. 

 Wir ankerten direkt in der Bucht vor dem Kloster und hatten von Bord aus einen herrlichen Blick auf die historische Anlage. Bei ruhigem Wasser und mediterraner Kulisse ließ es sich hier wunderbar aushalten. Die Idylle wurde allerdings für kurze Zeit unterbrochen, als ein Partyboot am Kai direkt vor dem Kloster festmachte. Zum Glück blieb es nur einige Stunden, bevor wieder Ruhe einkehrte.

Koordinaten 43° 1,711′ N / 17° 1,531′ E

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kloster baum
kloster schiff
Samstag 3. Oktober

Badija / Luka Polace-Mljet

Nach unserem Aufenthalt auf Vis geht es weiter Richtung Süden. Unser nächstes Ziel ist Polače auf der Insel Mljet.

Wir suchen uns einen geeigneten Platz in der Luka Polače und machen direkt vor der Konoba Calypso fest. Praktischer geht es kaum: Ein Schritt von Bord – und schon steht man mitten im Restaurant. Bevor wir uns allerdings dem Abendessen widmen, starten wir standesgemäß mit fünf großen Bieren. Mit 37 Euro bleibt dieser Auftakt noch im überschaubaren Rahmen. Das anschließende Abendessen schlägt dann allerdings mit stolzen 490 Euro zu Buche. 

Die Bucht von Polače gehört zum Gebiet des Nationalparks Mljet und bietet mit ihren vorgelagerten Inseln einen wunderbar geschützten Liegeplatz. Rund um uns herum viel Grün, klares Wasser und diese besondere Ruhe, die Mljet von vielen anderen Inseln unterscheidet.

Koordinaten 42° 47,252′ N / 17° 22,870′ E

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